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Beitrag von team-sindbad vom: 17.09.2015
Letzte Änderung am: 17.09.2015

Sommer, Sonne, Sonnenschein...

...das alles gibt es hier in Gelting nicht. Nachdem der Tag windig begann, kam Abends noch der Regen hinzu. Mit Wettervorhersage im Hintergrund und den Wind im Hafen wurde bis Mittags gewartet, um die weitere Entwicklung abzuwarten. Nachdem bereits der Landstrom entfernt und die Besatzung bereit zum auslaufen war, reicht dann doch der Blick in die Bucht, um den Aufbruch abzubrechen. Also alles zurück auf Anfang und weiterhin "abwettern" in Gelting. Der Tag wurde genutzt, vergeudete Energien aufzutanken und auszuruhen.

Kurz zusammengefasst: Ein ruhiger entschleunigender Tag bei Wind und Regen an der Geltinger Mole.



Lars aka. der König


 
 


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Beitrag von team-sindbad vom: 16.09.2015
Letzte Änderung am: 16.09.2015

Unruhige Nacht, schneller Start...

Die Nacht hatte es in sich. Nachdem gestern der Törn sonnig in Sonderborg zu Ende ging, hat Rasmus heute Nacht beschlossen, uns richtig durchzuschaukeln und durchzuschütteln. 

Erstes Fazit: Rasmus mag wohl KEIN Jim Beam Red Stage!

Mit der Wettervorhersage im Blick und den nächtlichen Erfahrungen im Hinterkopf beschlossen wir daher, möglichst früh (ohne Frühstück) los zu fahren und starteten um 7:30 Uhr auf Südkurs nach Gelting Mole. Nach 2,5 Stunden erreichten wir den malerischen Ort, der perfekt zum entschleunigen ist. Also angelegt und erstmal gefrühstückt. 

Nachdem der Tag langsam dahin tröpfelte, beschloß die Crew sportlich aktiv zu werden und fuhr mit Leihfahrrädern nach "Gelting Downtown". Also Kette rechts und rein in den Ort. Kurzer Stop am Bäcker, damit der Skipper seine Rumkugeln bekommt, einkaufen (die Schoko für den Skipper nicht vergessen) und zurück. 

Zweites Fazit: Wenn man duschen möchte, sollte der Schlüssel für die Sanitäranlagen an Bord deponiert werden und nicht mitgenommen werden, wenn nicht alle gleichzeitig zurück sind...

Nach diesen ganzen Aufregungen ging der Tag dann entspannt zu Ende.



Soviel heute



Lars aka. der König


 
 


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Beitrag von team-sindbad vom: 15.09.2015
Letzte Änderung am: 15.09.2015

Battleship und Lederlounge

Gestern, Hollywoods-Battleship am Fernsehen in der Lederlounge unserer Yacht Helene. Nächtens begegnet mir im Traum mit mein geliebtes Patenkind als Baby-Alien mit einem schwarzen Loch anstelle des rechten Auges! Horror! Ja so eine Yachtreise mit Klaus und meinen lieben Mitseglern: tolle Crew! Ist facettenreich! Ich bin an irgendeinen Granden der Psychoanalyse erinnert, der das Eisbergmodell exemplarisch nannte. Das Wesentliche ist unter der Oberfläche verborgen. 

Genauso mit der Wettervorhersage für unsere Segelwoche! Was haben wir Rasmus, dem Schutzpatron der Segler, getan? Wie es sich für ordentliche abergläubische Segler gehört, hat Lars, der König, für Rasmus einen Schluck gespendet. Jim Beam Whisky hat Generationen von Männern Trost und zumindestens kurze Glücksmomente gebracht. Hingegen die computergestützten Wetterdaten aus Klaus Laptop bringen Windstärke 2 oder 5, 6 Beaufort in Belte und Sund. Aber wir wollen doch segeln, also nicht optimal aber machbar! Skipper Klaus "refft" im richtigen Moment, also dann wenn er zum ersten Mal ans Verkleinern der Segelfläche denkt. Wir gehen raus! 

In den Händen eines solchen Skippers wage ich mich an das heutige Ablegemanöver aus der zugegebenermaßen sehr komfortablen Box des Marinas in Aabenraad. Trotz Sonnenscheins erkennt man schon, dass sich in der Athmosphäre wettermäßig was tut. So laufen wir mit einem schnellen Halbwindkurs an dem vor Aabenraad liegenden Öltanker Minerva Lydia vorbei. Später lerne ich durch meine Mitreisenden, dass Abfallen nicht bei jedem Segelkurs von Vorteil ist: In Böen bei Am-Windkursen anluven und bei Halbwindkursen abfallen! 

Nach dem Klaus das Steuerrad übernommen hatte, höre ich doch auch von meinen Segelkameraden was für eine schöne Landschaft wir auf dem Aalsund durchqueren. Insgeheim denke ich, dass ich die Schönheit der Landschaft auch schon gestern durch den mystisch anmutenden Nebelschleier aus Grau und Schwarztönen erkannt habe. Die Entwicklung der von unten wie abrasierten Wolkentürme lässt aber den Focus auf Helene, unsere Yacht, wandern. Sie hat ein schönes, aber nicht ganz passendes Kleid. Die Fock passt einfach nicht zum Rigg des Bootes. Das Achterliek killt bei allen von uns gesteuerten Kursen, trotz verschieben der Holepunkte auf dem Vorschiff. Aber Helene kämpft sich sowohl surfend auf Halbwindkurs als auch stampfend nach dem 1. und 2. Reff auf Am-Windkurs unter Matthes kraftvoller Führung in Richtung ruhigen Hafens und sicheren Anlegeplatz.

Dieser Hafen hat sich im Verlauf der Fahrt geändert. Nach wohlgetaner Überlegung und Abwägung von Nutzen und Aufwand ist der uns wohlbekannte Stadtkai von Sonderburg unser neues Ziel. Bevor sich das Gerücht erhärtet, das Farbourg genauso eine Stadt wie Bielefeld sein soll, die es nicht gibt, wird die "AGENDA Farbourg" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Also fünf Seemeilen zurück und in den Aalborgsund nach Süden gebogen. 

Nachdem ich nach dem Segelbergen einen kurzen Abschnitt "Tonnenstrich" gefahren bin, übernimmt der "König" im Regen, ähnlich gekleidet wie die Cyborgs aus dem gestrigen Fernsehprogramm mit "Klingonenstern gegen das Schlachtschiff Missouri" das Ruder. Sicher fährt er uns bis fast auf die Minute genau vor die Klappbrücke vor dem Stadthafen in Sonderborg. Mit einer Mischung aus Deutscher Tugend und mediteraner Gelassenheit reiht er sich in die Reihe der vor uns wartenden Yachten ein, um als Dritter, aber erster als Anleger am Kai unsere Fahrt zu beenden.

Der Tag endet mit einem gelungenen Anleger von Matthes und endlich mit den von uns lange erhofften wärmenden Sonnenschein in den Plicht von "Helene" mit einem gepflegten Carlsberg-Bier, das wir mit viel Herzblut von Aabenraad nach Sonderborg gesegelt haben!


 
 


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Beitrag von team-sindbad vom: 14.09.2015
Letzte Änderung am: 14.09.2015

Tour geplant: Sonderborg - Faborg

Tour gefahren: Sonderborg - Aabenraa

Der Tag startet sonnig, so dass wir nach dem Frühstück in der Sonne auf Deck beschlossen, südlich auszulaufen. Nach kurzem Schlag in 1,5 bis 2 Meter Wellen und Gegenwind wurde, nach kurzer Beratschlagung, festgelegt, dass es durch den Alsund Richtung Norden ging. 



So wurde, nach passieren der Brücke in Sonderborg, eine nautische Meile nach der anderen gesegelt, wobei wir dass ein und andere Mal unser seglerisches Können in Form von Halsen und Q-Wenden zeigen konnten. Besonders unserer Q-Wende-Halse-Kombi direkt vor einer Fähre soll hier anerkennend erwähnt werden.

So lief also die Fahrt durch den Sund. Am Ende des Sundes schlug dann das bis dahin trockene Wetter um, so dass wir unter Starkregen mit schlechter Sicht Richtung Aabenraa liefen. 

Vor dem Yachthafen wurden wir noch indirekt zum "Lotsen"-Schiff für eine andere Charter-Crew, die brav auf uns wartete und dann in den Hafen folgte, um dann vor Ort noch die nötigen Infos (Liegeplatz etc.) zu erfragen. Hatte da jemand sein Hafenbuch vergessen?

Durchnässt und zufrieden gingen wir also in Aabenraa in die Box.



Soviel zum heutigen Törntag



Lars aka. Der König


 
 


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Beitrag von team-sindbad vom: 13.09.2015
Letzte Änderung am: 13.09.2015

Marina Minde nach Sonderborg.

Die heutige Törnstrecke: Marina Minde nach Sonderborg.

 

Kurze Beschreibung des heutigen Tages: Erst bedeckter Himmel, dann Sonne, leichter Wind, ruhige See. 

Der Start aus der Marina Minde erfolgte am späten Vormittag bei bedecktem Himmel und endete Spätnachmittags bei schönsten Sonnenschein im Stadthafen Sonderborg. Einziger (negativer) Höhepunkt: Ein Schiffskapitän, der einen, kurz vor einer Südtonne, fast von hinten rammmt (Ursache vielleicht eine Kombi aus Kaffee und Autopilot?). Aber was soll's. 

Unter Sonnenschein im malerischen Sonderborg angelegt und den Abend bei Nudeln, Soße und Tuborg (dänisches Mineralwasser(?)) ausklingen gelassen. 



Alles in allem ein ruhiger Törntag im malerischen Dänemark.



Lars aka. der König


 
 


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Reagttafeld beobachten

Das Regattafeld immer vor Augen


Beitrag von team-sindbad vom: 12.09.2015
Letzte Änderung am: 22.02.2016

Die Regattasegler

Heute, 07:35 ein Alarm zerreißt die idylische Stille an Bord und mich aus meinem traumhaften Zustand in meinem wärmenden Schlafsack! Bevor ich mich auf jemanden einschiessen kann, der für diesen Coitus interruptus in Sachen Gemütlichkeit verantwortlich ist, muss ich erkennen, dass war ja mein eigenes Handy!;-) Also auf in den Tag! Aber mich versöhnt die Dusche am Ende unseres Stegs C mit diesem Tagesbeginn. 

Vor Jahren sprach unser Skipper Ulli von neuentstehnenden Aphrodite-Spas in Deutschlands Osten!

Doch wo finde ich, dass mir am besten gefallende Segler Spa? Ganz oben in Deutschland! In Flensburg steht für mich die schönste Segler Dusche! Einhandmischarmatur, bis zu 60 Grad warmes Wasser, deckenhohe Fenster mit Seewind zur Flensburger Förde! 

Danke Sonwik, wie hier unsere Marina heißt! Seglerherz, was begehrst Du mehr! Jedem der schon einmal auf dem Wasser gefroren hat, wünsche ich diese Dusche!



Nach einem bodenständigen Frühstück, legen wir ab! Und wie in einer Schule des Lebens erkennen wir, bevor es Schaden gibt, dass der Weg mit dem Kopf durch die Wand immer nur der zweitbeste ist! Also von unserem Anlegeplatz abgelegt und "römisch-katholisch" mit dem Heck gegen den Wind durch die Boxengasse auf in die Förde! Passend zum Leinenlos erscheint auch die Sonne, aber der Wind nimmt zu und Klaus und wir setzen sobald als möglich Segel!



Am Horizont erscheint bei gleissendem Sonnenlicht eine Armada von weißen slupgetakelten Schiffen! Eine Regatta! Wider dem Ausspruch zwei Fahrtensegler, eine Regatta, finden wir uns plötzlich in einem von Nordwesten kreuzenden Regattafeld wieder! Wir wollen doch nur nach Sonderborg und nicht auf einem kleineren Segelschiff mit starker Krängung auf einer Seite sitzend und mit den Beinen in der Ostsee baumelnd, Rennen fahren ;-)



Nach kleinem Meinungsaustausch über die Ausweichpflichten eines mit Backbordwind segelnden Schiffes bahnen wir uns souverän unseren Weg gen Ostsee. Beim nächsten Regattafeld meiden wir auf Rufweite an die mit Performance-Segeln ausgestatteten Regattasegler heranzu fahren;-). Tolle Segler, aber keine Ahnung von den Basics;-)



Wir mach unser eigenes Ding. Im Marina Minde gehen wir gegen den Wind in unsere verdiente Anlegerposition. Spät, nur nicht zu spät, erkennen wir, dass unsere Heckleinen für das Anlegen über Heck zu kurz sind! Nach kurzen Fragezeichen in unseren Gesichtern bleibt am Ende des Tages aber eine Yacht in ihrer sicheren Anlegebox mit über Kreuz gelegten Bugleinen!



Auf einen neuen spannenden Segeltag!



Lars aus dem Team Sindbad


 
 


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Beitrag von team-sindbad vom: 11.09.2015
Letzte Änderung am: 11.09.2015

Ostseetörn September 2015 ab Flensburg

Team-Sindbad unterwegs - 12.09. - 18.09.2015

Endlich, es ist soweit. Heute starten wir (Klaus, Matthes,Lars und Der König) zu unseren diesjährigen Segeltörn. Gesegelt wird in diesem Jahr auf einer neuen Bavaria 37 Cruiser ab Flensburg.



Heute ist aber erstmal Anreise nach Flensburg und um 22 Uhr ist dann Vorabend-Checkin. Morgen früh ist  dann Bootsübernahme und Einkaufen angesagt und wenn alles so klappt wie gplant stechen wir gegen Mittag in die Ostsee.



Die Wind und Wettervorhersagen für die kommende Woche sind recht gut. Viel Sonne und Wind zwischen 2 - 6 bft aus zunächst östlichen Richtungen später in der Woche dreht der Wind auf Süd bis Südwest.



 Unser Logbuch führen wir natürlich auch in diesem Jahr wieder online zum mitlesen: logbuch Helene


 
 


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